Redner*innen

Christine Stender M.A.

Christine Stender M.A. Christine Stender ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kulturelle Teilhabe, Besucher:innenforschung und zeitgenössische Kunst- und Kulturvermittlung.
Sie studierte International Marketing in Venlo, NL und Cardiff, UK und absolvierte ihren ersten Master in Arts Management in Bath, UK sowie einen weiteren Master in Kunstvermittlung und Kulturmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie hat die Projektleitung bei ART 4.0 – Digitale Kunstvermittlung, Förderlinie Curriculum 4.0 nrw und Digitale Kunstvermittlung im Inverted Classroom, gefördert durch den eLearning Förderfond durchgeführt. Derzeit leitet sie das Projekt Kulturelle Teilhabe und Citizen Science: eine bürgerwissenschaftliche Analyse der Arbeits- und Wirkungsweisen intermediärer Vereine im Feld der kulturellen Partizipation, Förderlinie: Förderfonds zur Finanzierung von Forschungsprojekten mit Bürgerbeteiligung an der HHU. Neben ihrem Studium arbeitete sie an verschiedenen deutschen und internationalen Museen und betätigt sich ehrenamtlich im Bereich der kulturellen Teilhabe. Der Arbeitstitel ihrer Dissertation ist „Kulturelle Teilhabe – Untersuchung des Kulturnutzungsverhaltens von Menschen mit wenig oder keinem Einkommen, am Beispiel der Arbeit der BVKT e.V.“

Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
/ Foto: Alexander Schippel

Univ. Prof.in Dr. Eva-Maria Troelenberg ist Professorin für Transkulturelle Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Von 2018 bis 2022 war sie Lehrstuhlinhaberin für moderne und zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Utrecht. Von 2011 bis 2018 war sie Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe „Objects in the Contact Zone – The Cross-Cultural Lives of Things“ am Kunsthistorischen Institut in Florenz – MPI. Zu ihren Publikationen gehören die Bände „Images of the Art Museum – Connecting Gaze and Discourse in the History of Museology“ (mit Melania Savino, 2016) und „CONTESTED HOLDINGS. Museum Collections in Political, Epistemic and Artistic Processes of Return“ (mit Felicity Bodenstein und Damiano Otoiu, 2022).

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Foto: Alexander Schippel

María Wills Londoño ist die Direktorin der Kunstmuseen der Banco de la República in Bogotá (dazu gehören u.a. das Museo de Arte, das Museo Botero und die Casa de la Moneda). Sie ist Kuratorin und ihre wichtigsten Projekte beziehen sich auf die Instabilität des zeitgenössischen Bildes und die Revision offizieller historischer Narrative in der Kunst. Ihr kuratorisches Projekt Das Leben der Dinge (La vida de las cosas) führte dazu, dass sie zur Kuratorin der MOMENTA Image Biennale 2019 in Kanada ernannt wurde. In diesem Zusammenhang kritisierte sie Kategorien, die kulturelle Objekte als exotisch oder „nicht-westlich“ definieren, sowie andere Aspekte der Kreativität in der Krise der Konsumgesellschaft.

Dr. Tanja Pirsig-Marshall
Foto:
LWL-MKuK/Hanna Neander

Dr. Tanja Pirsig-Marshall ist Stellvertretende Direktorin, seit 2022 Leiterin des Referats Ausstellungen, Sammlung und Forschung sowie seit 2010 Referentin für die Moderne am LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie an den Universitäten Bochum, Bonn und Essex sowie Art Museum und Gallery Studies in Newcastle. 1999-2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Folkwang Museum, Essen, 2004 Ruhrlandmuseum Essen, 2000-2001 Curator of Fine Art, Blackburn Museum and Art Gallery, UK, 2004-2008 Derek Williams Curator, National Gallery Wales- Amgueddfa Cymru, Cardiff, UK und 2008-2010 Curator of Exhibitions, Leeds Art Gallery, UK. Daneben Werkverträge für Ausstellungen und Projekte u.a. am Victoria & Albert Museum, London (1998-2001), an der Kunsthalle Krems (2005-07) Krems und dem Museum Phildadelphia (2012) sowie der Kunstakademie Münster (2016-2020).
Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Kunst des 19. 20. und 21. Jahrhunderts, zuletzt August und Elisabeth Macke. Der Maler und die Managerin, Münster 2021 und Der Augenblick. Die Fotografin Annelise Kretschmer, Münster 2022. Für 2023 geplante Projekte: Modern Vibes. Gemälde der Moderne (2023), Nudes. Radikal nackt, eine Kooperation mit der Tate, London (2023). Mit-Autorin des Werkverzeichnisses Otto Mueller. Gemälde und Zeichnungen, erschienen 2020.

Theresa Stärk M.A.

Theresa Stärk M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ihre Forschungsschwerpunkte sind digitale Kunstvermittlung, digitale Museumspublikumsforschung und ästhetische Erfahrung im digitalen Raum. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg und Siena und absolvierte ihren Master in Kunstvermittlung und Kulturmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Frau Stärk hat die Projektleitung der Projekte ART 4.0 – Digitale Kunstvermittlung, Förderlinie Curriculum 4.0 nrw und Museumspublikumsforschung zu digitaler Kunstvermittlung, gefördert durch den eLearning Förderfond, durchgeführt. Sie promoviert unter dem Arbeitstitel „Grenzen der digitalen Kunstvermittlung. Virtuelle Kunsterfahrung und ihre Konsequenzen für die Kunstvermittlung im digitalen Raum“.

Univ. Prof.in Dr. Ulli Seegers

Univ. Prof.in Dr. Ulli Seegers ist Professorin für Kunstvermittlung und Kunstmanagement an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Projektleiterin des Förderprogramms Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaften in München und Bochum und wurde 2002 an der Universität Stuttgart mit einer Arbeit zur Ästhetik der Hermetik promoviert. Von 1999-2001 war sie als Pressereferentin des Bundesverbandes Deutscher Galerien tätig, von 2001-2008 als Geschäftsführerin des Art Loss Registers in Köln. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Kunst der Moderne und Gegenwart, die Geschichte und Theorie des Kunsthandels, Provenienzforschung, Vermittlungsfragen und Museums- und Sammlungsgeschichte. Seit März 2022 ist sie Prodekanin der Philosophischen Fakultät der HHU Düsseldorf.

Dr. Yilmaz Dziewior, / Foto: Falko Alexander

Dr. Yilmaz Dziewior, ist seit dem 1. Februar 2015 Direktor des Museum Ludwig in Köln. Er leitete von 2009 bis 2015 das Kunsthaus Bregenz (KUB), das im Ausstellungsbetrieb zeitgenössischer Kunst eine führende Rolle in Europa spielt. Für die Kunst-Biennale Venedig 2015 kuratiert Yilmaz Dziewior als Kommissär den Beitrag im österreichischen Pavillon. Vor seiner Tätigkeit in Bregenz war er acht Jahre Direktor des Kunstvereins in Hamburg und lehrte parallel als Professor für Kunsttheorie an der dortigen Hochschule für bildende Künste.
Seine Arbeit zeichnet sich durch ein dezidiertes Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen aus, wobei in diesem Zusammenhang besonders seine Beschäftigung mit identitätspolitischen und kulturellen Zuschreibungen hervorzuheben ist. Vor diesem Hintergrund hat er sich vermehrt mit Künstlerinnen und Künstlern aus Afrika (Bodys Isek Kingelez, Pascale Marthine Tayou), Lateinamerika (Diango Hernandez, Cildo Meireles, Gabriel Orozco) und Asien (Ai Weiwei, Danh Vo, Haegue Yang) in großen Einzelausstellungen beschäftigt.
Yilmaz Dziewior verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der vor allem bei Ausstellungen und Projekten über Architektur (Arno Brandlhuber, raumlabor Berlin, Kuehn Malvezzi, Eckhard Schulze-Fielitz) sowie Theater- und Tanz (René Pollesch, She She Pop, Yvonne Rainer) sichtbar wird. Eine Grundprämisse seiner Vorgehensweise ist die Analyse des jeweiligen Kontextes, die sowohl in seinen experimentellen Formaten „Hier & Jetzt im Museum Ludwig“ als auch in den Projekten der KUB Arena in Bregenz wie in seiner Insert-Reihe für den Hamburger Kunstverein zum Ausdruck kommt.
Yilmaz Dziewior ist zum Kurator des Deutschen Pavillons für die Biennale Arte di Venezia 2022 ernannt worden.

Zippora Elders / Foto: Joseph Kadow

Zippora Elders ist Chefkuratorin (Leiterin der kuratorischen Abteilung, einschließlich Education & Outreach) des Gropius Baus in Berlin. Kürzlich verließ sie ihre Position als Direktorin des Kunstfort bij Vijfhuizen in den Niederlanden, wo sie seit 2016 die Sichtbarkeit dieser UNESCO-Kulturerbestätte als florierenden Rückzugsort für zeitgenössische Kunst und umweltbezogenen Austausch unter dem Thema Science Fiction und Verzauberung, Heilung, Fruchtbarkeit stärkte. Im Jahr 2019 war sie zudem Co-Kuratorin von „sonsbeek20-24: On Labour and its Sonic Ecologies“. Zuvor war sie Kuratorin am Foam, Museum für Fotografie in Amsterdam. Zippora hat Kunstgeschichte, kuratorische Praxis und Kuratieren in Museen studiert, mit Nebenfächern wie öffentlicher Verwaltung und Philosophie. Sie hat eine Reihe von thematischen Gruppen- und Einzelausstellungen realisiert, unter anderem mit Catherine Biocca, Esteban Cabeza de Baca, Roe Ethridge, Rachel de Joode, Jan Robert Leegte, Ann Lislegaard und Katja Novitskova. Sie betreute, beriet und unterrichtete verschiedene Organisationen im Kulturbereich und arbeitete als Redakteurin und Autorin für Zeitschriften, Kataloge und andere Publikationen. Für die Ausstellung “sonsbeek“ im Jahr 2021 arbeitete sie eng mit Sam Auinger, Ellen Gallagher, Violet Kudzanai-Hwami, Ibrahim Mahama, Wendelien van Oldenborgh, Laure Prouvost, Farkondeh Sharoudi, Jennifer Tee, Willem de Rooij, Omer Wasim und vielen anderen zusammen. Kürzlich war sie Mitglied der Jury für die städtischen Kunstankäufe des Stedelijk Museum Amsterdam (2020) und der Jury des kuratorischen Programms „De Appel“ (2021). In den Jahren 2019-2020 hat sie „The Performance Show“ für die Art Rotterdam entwickelt und künstlerisch geleitet.

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